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 KONZEPTE
Krippenkonzept
Kindergartenkonzept
Gesunde Ernährung

KRIPPENKONZEPT

Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen. (M.M.)




Rahmenbedingungen

Einleitung

In unseren zwei Krippengruppen können schon die ganz Kleinen ihre ersten Schritte bei uns unternehmen. Damit ist es möglich, ein umfassendes Betreuungsangebot für Kinder vom Krippenalter bis zur Einschulung anzubieten.
Zu jedem Altersbereich (Krippe und Kindergarten) gibt es ein differenziertes Konzept, welches Sie jederzeit einsehen können.

„Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen“ Maria Montessori


Unser Bild vom Kind

Kinder bringen von Anfang an große Potenziale mit.
Wenn man die Individualität jedes einzelnen Kindes unterstützt und berücksichtigt, kann es seine Potenziale entfalten.
Entwicklung und Bildung zu fördern bedeutet, Kindern Erfahrungen zugänglich zu machen und ihnen Wege des Lernens aufzuzeigen.

Lernen ist ein lebenslanges Grundbedürfnis des Menschen.

Wir begreifen es als Aufgabe, bei Kindern die Eigenmotivation zum Lernen zu erhalten und zu fördern und schaffen Bedingungen, die es den Kindern ermöglicht, alle Sinne einzusetzen.

1. Rahmenbedingungen

1.1. Platzangebot

Die 2 Krippengruppen umfassen jeweils 15 Plätze für Kinder im Alter von 8 Wochen bis zu drei Jahren.



1.2. Öffnungszeiten

Die Krippen haben von 8.00 Uhr- 16.30 Uhr geöffnet. Frühdienst (7.00 bis 8.00 Uhr) und Spätdienst (16.00 Uhr-16.30 Uhr)
können grundsätzlich vertraglich abgeschlossen werden.


Personal/Träger
In der Mäusegruppe sind 3 Erzieherinnen beschäftigt. In der Marienkäfergruppe sind 3 Erzieherinnen und eine Sozialassistentin beschäftigt.

Gemeinde Velpke
Grafhorster Straße 6
38458 Velpke


Räumlichkeiten
Die Gruppenräume sind so gestaltet, dass den kindlichen Bedürfnissen entsprochen wird und Bildungsprozesse angeregt werden.
Dazu gehören verschiedene Bereiche (Bauecke, Kuschelecke), die die Sinne der Kinder anregen und zum Forschen und Entdecken einladen.
Den Gruppenräumen angegliedert ist der Ruhe- und Schlafraum, in dem die Kinder ihren Mittagsschlaf halten können.
Ebenso den Gruppenräumen angegliedert ist der Sanitärbereich, der mit einer Wickelkommode und Dusch- und Waschvorrichtungen ausgestattet ist. Zum Außengelände gelangen wir durch die eigenen Terrassentürausgänge.


2. Pädagogische Methoden und Ziele

2.1 Das Spiel und deren Bedeutung


„Die Sprache des Kindes ist das Spiel“ Virginia Exline

Bildung beginnt schon bei den ganz Kleinen und jedes Kind lernt ganz individuell durch seine ganz natürliche Neugier.

Da das Spiel für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung ist, schaffen wir den angemessen Raum, damit die Kinder ihre sozialen, emotionalen sowie geistigen und körperlichen Fähigkeiten entwickeln können. Im Krippenbereich steht das alleine und nebeneinander Spielen noch im Vordergrund.


Durch Beobachtungen erfahren wir, welche Themen, Rollen, Gegenstände oder Figuren für die Kinder derzeit aktuell sind. Aus unseren Beobachtungen heraus, geben wir gezielte Impulse und stellen Material, wie auch Raum und Zeit zur Verfügung.

2.2. Lernprozesse

Kinder brauchen ….

… eine Welt, die sie mit allen Sinnen erfassen und begreifen können und die ihnen Gelegenheit zu ganzheitlichen Erfahrungen gibt.

Ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung ist die Sinneserfahrung. Kinder erobern sich die Welt durch hören, sehen, schmecken, riechen und tasten. Dabei nehmen sie sich selbst und ihre Umwelt wahr. Durch unsere Spielmaterialien und Angebote geben wir den Kindern stets die Möglichkeit, ihre Sinne zu schulen und ihre Umwelt dadurch zu begreifen.

… Spiel- und Bewegungsräume, die zu erschließen und erkunden sich lohnt, die sie mit Fantasie füllen können.

Turnen, laufen, krabbeln, im Freien spielen, sich bewegen, ausruhen, sich selbst einschätzen, gehören zu einer gesunden Entwicklung des Kindes.


Die Entwicklung eines gesunden Körpergefühls und –Bewusstseins, das Erlangen von grob- und feinmotorischer Geschicklichkeit ist Voraussetzung für die Entwicklung bestimmter geistiger Operationen (Bewegungserziehung und – Förderung). Da das mathematische Zentrum an die Bewegung gekoppelt ist, ist es wichtig, dass sich Kleinkinder rollen, krabbeln, oben und unten oder auf der schiefen Ebene befinden können.
So kann körperliche Raumerfahrung gemacht werden, welche zur Orientierung und zur Einschätzung von Situationen führt.

Zuversicht in die eigene Leistungsfähigkeit aufbauen und gewinnen, sind nur einige Beispiele, die durch Bewegung gefördert werden.

… Zeit sich selbstständig nach vorgefundenen Problemen auseinanderzusetzen und selbst Lösungen zu finden und ihre Motorik anzuregen.

Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Materialien Erfahrungen zu sammeln, um ihre Kreativität und Motorik anzuregen. Naturwissenschaftliche und technische Bildung werden z.B. durch das Anfassen von Knete, das Pusten und das Riechen gefördert, genauso beim Spiel mit Kugelbahn, wo man staunen und beobachten kann.

Auch die Freude an der Musik wird durch Bewegungsspiele und dem Einsatz von Musikinstrumenten unterstützt. Ein gutes Gehör und Rhythmusgefühl zu entwickeln, in der Gemeinschaft zu singen und zu musizieren und mit Musik Gefühle ausdrücken, gehört genauso dazu.

Zur sprachlichen Förderung gehört das Wecken der Freude am Sprechen, Lust an Bilderbüchern und am Vorlesen und aktiven Zuhören, führt zur Wortschatzerweiterung. Das Erlernen von Reimen, Fingerspielen und Klatschspielen ist für die Sprachmelodie und den Rhythmus der Sprache sehr wichtig.


… Kinder mit denen sie spielen, toben, etwas wagen können.

In der Gruppe lernt das Kind Toleranz und Rücksicht zu üben, aber auch Freundschaften zu pflegen.


Die Kindergruppe vermittelt Geborgenheit. Ganz natürlich erleben sie, dass jedes Kind etwas Besonderes ist, unterschiedliche Fähigkeiten, Vorlieben, Angewohnheiten und Interessen besitzt. Emotionale und soziale Bindungen werden unterstützt und gefördert.

… Erwachsene, die sich Zeit nehmen, die es noch spannend finden mit ihnen gemeinsam etwas zu tun und deren Vertrauen es möglich macht, sich selbst etwas zu zutrauen.


3. Die Eingewöhnung

Wir bieten Kindern und Eltern eine individuelle Eingewöhnungszeit in einem vereinbarten Rahmen, in der eine sichere emotionale Bindung zu einer festen Bezugsperson aufgebaut wird.

Eingewöhnungsphase

In Anlehnung an das Berliner Modell möchten wir dem Kind, durch eine fachlich fundierte, gut vorbereitete Eingewöhnungszeit, einen sanften Übergang in den neuen Lebensbereich ermöglichen.

Das Krippenkind ist beim Kennenlernen der Erzieherinnen und bei der Erforschung der neuen Umgebung auf die Hilfe einer Bezugsperson angewiesen. Es macht sich nicht nur mit den neuen Räumen vertraut, sondern auch mit der Erzieherin. Es braucht die Anwesenheit seiner vertrauten Bezugsperson, um sicher und offen auf neue Bindungen eingehen zu können. Erst dann kann die Erzieherin die Funktion der „sicheren Basis“ für das Kind übernehmen.

Die Eingewöhnungsphase ist dann abgeschlossen, wenn sich das Kind auf eine zwischenmenschliche Beziehung zur Erzieherin eingelassen hat, b.z. w. wenn sich das Kind bei uns im Tagesablauf geborgen fühlt und sich trösten lässt.

Die Eingewöhnungsphase/der Eingewöhnungsprozess in unserer Kinderkrippe wird so gestaltet, dass ihr Kind die Erfahrung machen kann:

„Ich werde nicht allein gelassen, ich bekomme Unterstützung, solange ich sie brauche.“

So wird eine gute Grundlage dafür geschaffen, dass sich das Kind in der Einrichtung von Anfang an wohlfühlen kann, seine Entwicklung positiv verläuft und es an Sicherheit gewinnt.
Abschließend sei noch gesagt, bei aller künftigen Vertrautheit und Zuneigung zu seiner Erzieherin, bleiben Sie als Mutter und Vater immer die wichtigsten Personen für Ihr Kind. Helfen Sie ihrem Kind die Eingewöhnungszeit mit viel Liebe und Verständnis zu unterstützen und zu begleiten. So ermöglichen Sie Ihrem Kind einen guten Start in unsere Kinderkrippe.


4. Bringen und Abholen der Kinder


Ein fester Rahmen, Kontinuität und Regelmäßigkeit vermitteln den Kindern Sicherheit und Halt. Das Bringen und Abholen der Kinder muss pünktlich stattfinden. Nur so können wir die Kinder in Empfang nehmen und das Begrüßungs- und Abschiedsritual ungestört durchführen, in welchem sich die Kinder in die Gruppe integrieren oder sich von der Gruppe verabschieden können.
Von 12.00 Uhr bis 13.45 Uhr ist das Abholen der Kinder aufgrund der Mittagsruhe nicht möglich.
Sollten Sie dennoch ihr Kind aus persönlichen Gründen früher abholen wollen, informieren Sie uns vorher.
Die Kinder werden von ihren Eltern persönlich in die Kinderkrippe gebracht und auch wieder persönlich abgeholt. Wird ein Kind von einer Drittperson abgeholt, müssen die Erzieherinnen zuvor von der Mutter/dem Vater persönlich informiert werden.
Diejenige Person, welche in diesem Fall das Kind in die Kinderkrippe begleitet oder abholt, muss sich den Erzieherinnen vorstellen.
Bei Abwesenheit oder Verspätung des Kindes, bitten wir um telefonische Benachrichtigung bis 9.00 Uhr.


5. Tagesablauf


7.00 Uhr – 8.00 Uhr Frühdienst

8.00 Uhr – 8.30 Uhr Begrüßung, individuelle Spielphase
8.30 Uhr – 9.00 Uhr gemeinsames Frühstück
9.30 Uhr – 11.00 Uhr Freispiel, kreative Angebote
11.00 Uhr – 12.00 Uhr Mittagessen, Körperpflege
12.00 Uhr – 13.45 Uhr Ruhe- und Schlafenszeit
14.30 Uhr – 15.00 Uhr Nachmittagsimbiss
15.00 Uhr – 16.00 Uhr Freispiel, kreative Angebote

16.00 Uhr – 16.30 Uhr Spätdienst


6. Mahlzeiten

Beim täglichen Einnehmen der Mahlzeiten nehmen wir die Möglichkeit wahr, die Selbständigkeit und die Eigenverantwortung der Kinder zu fördern und zu unterstützen. Gemeinsam mit den Eltern achten wir auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche und altersgerechte Ernährung.
Die Kinder entscheiden selbst, wie groß ihr Hunger ist. Dabei werden sie auf spielerische Art und Weise zum Essen motiviert und auf neue, unbekannte Gerichte aufmerksam gemacht.
Frühstück und Nachmittagsimbiss bringt jedes Kind in einer eigenen Brot-
Frühstück und Nachmittagsimbiss bringt jedes Kind in einer eigenen Brottasche mit. Getränke (Wasser und ungesüßten Tee) erhalten die Kinder in der Kinderkrippe.
Zu einem gesunden Frühstück oder Nachmittagsimbiss empfehlen wir:

Frisches Brot mit Wurst oder Käse
Obst und Gemüse
Naturjoghurt

Wir bitten Sie, auf die Mitgabe folgender Nahrungsmittel zu verzichten.

Getränke,
Milchschnitte,
Fruchtzwerge etc.
Süßigkeiten
Cornflakes
gesüßten Joghurt

Ausnahmen bieten Kindergeburtstage und Feste in unserer Einrichtung.

Das warme Mittagessen wird für die Kinder in unserer hauseigenen Küche frisch zubereitet. Es ist altersgemäß, abwechslungsreich und ausgewogen. Bei Unverträglichkeiten wie z.B. Lactoseunverträglichkeit ist ein Attest mit den entsprechenden Angaben vom Arzt vorzulegen.
Wir versuchen Diäten oder Unverträglichkeiten einzelner Kinder zu berücksichtigen.Fläschchen für Babys bringen die Eltern von zu Hause mit.

Die Mittagsverpflegung der Krippenkinder entspricht den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (Konzept
liegt zur Einsicht aus). Es besteht eine Kooperation mit der Verbraucherzentrale in Wolfsburg (www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de)

7. Ruhen und Schlafen

Nach vielfältigen Eindrücken und aktiver Bewegung benötigen Kleinkinder auch Zeiten der Entspannung, in denen sie zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen können.
Wir haben einen eigenen Schlafraum, der mit Betten und Matratzen entsprechend der unterschiedlichen Altersstrukturen ausgestattet ist. Die Kinder haben hier einen eigenen Schlafplatz. Schlafanzug und Schmusetuch verbleiben in der Kinderkrippe und werden regelmäßig zum Waschen mit nach Hause gegeben. Wir übernehmen in der Anfangszeit den Schlafrhythmus, welchen die Kinder von zu Hause gewohnt sind. Je nach Alter werden die Kinder nach und nach an unsere Mittagsschlafzeit gewöhnt. In einer ruhigen Atmosphäre begleiten wir die Kinder in den Schlaf. Mit kleinen Schlafritualen (Lieder, Geschichten, Musik etc.) ermöglichen wir den Kindern den Übergang in eine Ruhephase.


8. Körperpflege

Die Körperpflege nimmt bei Krippenkindern einen wichtigen Teil der Betreuung ein und ist ein wesentlicher Bestandteil körperlichen Wohlbefindens.
Das Kind lernt, seinen eigenen Körper wahrzunehmen und die Pflege als etwas Angenehmes zu empfinden.Beim Wickeln nimmt sich die Erzieherin Zeit, um auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Die Wickelzeiten orientieren sich am individuellen Rhythmus des Kindes. In der Sauberkeitserziehung geben wir den Kindern den nötigen Freiraum, eine gewisse Reife zu entwickeln. Ungefähr zum Ende des zweiten Lebensjahres entscheiden sich Kinder, wann sie ohne Windel auskommen möchten. Sie sind fähig, auf die Signale ihres Körpers zu achten und entsprechend zu reagieren. Wir unterstützen und begleiten ihre Entscheidung, indem wir je nach Entwicklungsstand, das Töpfchen oder die Toilette anbieten.


Auch beim An- und Ausziehen von Kleidungsstücken haben die Kinder nun das Bedürfnis dieses selbst zu tun. Unsere Hilfe erfolgt auf Wunsch der Kinder.

Windeln, Feuchttücher und Wundschutzcreme bringen die Eltern von zu Hause mit.


9. Krankheiten

Ansteckende Krankheiten des Kindes sollten sofort in der Einrichtung gemeldet werden. Im Fall von Infektionskrankheiten kann das Kind erst wieder in die Kinderkrippe kommen, wenn ein ärztliches Attest vorliegt. Generell sollte ein Kind nach überstand

ener Krankheit (Infekte, Erbrechen, Durchfall, Fieber …) noch einen Tag zu Hause bleiben, bevor es wieder in die Einrichtung kommt. Durch das noch geschwächte Immunsystem ist die Gefahr einer erneuten Ansteckung erhöht. Außerdem können auch andere Kinder angesteckt werden. Medikamente, auch homöopathische, dürfen von uns nicht verabreicht werden. Ausnahmen gibt es für Kinder, die z.B. unter Fieberkrämpfen, allergischen Reaktionen, Asthmaanfällen o.ä. leiden. Entsprechende=Notfall=Medikamente dürfen wir nur verabreichen, wenn eine ärztliche Bescheinigung, vorliegt.


10. Feste und Rituale

Rituale strukturieren den Tagesablauf und geben den Kindern Sicherheit und Orientierung. Es gibt vielerlei Rituale im Kinderkrippen-Alltag des Kindes. Dazu gehören:

Begrüßungs- und Abschiedsrituale

Rituale zum Beginn des Essens (z. B. Tischspruch)

Einschlafrituale …

Auch Feste sind Rituale, die im Jahreslauf immer wieder kehren und den Kindern ein Gefühl von Zeit und Rhythmus vermitteln. Ein besonderes Fest ist der Geburtstag. An diesem Tag steht das Geburtstagskind im Mittelpunkt des Geschehens. Wir feiern diesen wichtigen Tag mit allen Kindern der Gruppe, singen ein Geburtstagslied, zünden Kerzen an und das Kind bekommt ein kleines Geschenk. Es darf auch etwas ausgegeben werden, das in Absprache mit den Erzieherinnen erfolgen sollte.


11. Von der Krippe in den Kindergarten

Für die Kinder ist der Wechsel von der Krippe in den Kindergarten mit zahlreichen Veränderungen und Anforderungen verbunden. Es findet ein Abschied von der vertrauten Umgebung statt. Die Kinder müssen sich jetzt auf noch unbekannte und neue Strukturen (größere Gruppen und einen anderen Tagesablauf) einstellen. Wir begleiten die Kinder und geben ihnen wertvolle Unterstützung, diese Übergangssituation sicher zu bewältigen.

Da sich die Krippe und der Kindergarten unter einem Dach befinden, ist der Übergang für die meisten Krippenkinder ganz einfach:


Sie kennen die Kindergartenkinder von Begegnungen im Haus, im Garten,von gegenseitigen Besuchen und VorführungenSie kennen das pädagogische Personal in den Kindergartengruppen von verschiedenen Begegnungen

Die Übergangsphase beginnt ca. 2 Wochen vor dem Ende der Kinderkrippen-Zeit. Die Bezugserzieherin besucht ab diesem Zeitpunkt täglich mit den jeweiligen Kindern ihre zukünftige Gruppe. In der anfänglichen Grundphase von 3 Tagen (siehe Berliner Eingewöhnungs- model) bleiben die Kinder für eine kurze Zeit in der neuen Gruppe, ohne das die Bezugserzieherin die Gruppe verlässt. Die Erzieherin hat hier die Funktion der sicheren Basis. Die Kinder lernen ihre neuen Erzieher, die anderen Kinder und den Raum kennen.

Nach Beendigung der Grundphase wird unter Berücksichtigung der individuellen Gewohnheiten und Bedürfnisse des jeweiligen Kindes, in Absprache mit den zukünftigen Erziehern, das weitere Vorgehen besprochen. In den darauffolgenden Tagen zieht sich die Bezugserzieherin immer mehr zurück und gibt so dem Kind die Möglichkeit, sich mit den neuen Bedingungen vertraut zu machen. Die Umgewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind bereit ist, sich auf die neue Umgebung einzulassen und eine vertrauensvolle Beziehung zu den zukünftigen Erziehern eingeht.


12. Entwicklungsbeobachtung und Dokumentation

Die Beobachtung der Kinder ist eine zentrale Aufgabe unserer pädagogischen Arbeit. 1- mal jährlich findet eine Entwicklungsüberprüfung mit anschließendem Elterngespräch statt. Die Aufzeichnungen dazu unterliegen dem Datenschutz. Auf Nachfrage oder bei Bedarf bieten wir zusätzliche Gesprächstermine im laufenden Kita Jahr an. Des Weiteren dokumentieren wir die Entwicklungsschritte der Kinder in einem aussagekräftigen Portfolio, welches für jedes Kind geführt wird. In dieser Mappe wird alles zusammengetragen, was die Entwicklung und die Lebenswelt der Kinder veranschaulicht. Sie ist gleichzeitig Basis für die individuelle Entwicklungsbegleitung der Kinder und dient als Grundlage für die qualifizierten Elterngespräche.

13. Qualitätssicherung

Fortbildungen

Die Erzieherinnen nehmen an Fortbildungsveranstaltungen teil.


Studientage

4-6-mal jährlich finden Studientage in der Einrichtung statt. Eine Notgruppe findet vor Ort statt.
Die Termine stehen ein Jahr vorher fest.


14. Elternarbeit

Familie und Kinderkrippe sind gleichermaßen für das Wohl der Kinder verantwortlich. Die Schaffung einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Eltern und Erzieherinnen ist uns sehr wichtig. Unser Ziel ist die gemeinsame Erziehung des Kleinkindes. Dabei streben wir eine Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes an, in der gegenseitige Wertschätzung, Akzeptanz und Offenheit Grundvoraussetzungen sind.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen und bietet die Möglichkeit, in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.
Dazu gehören:

14.1. Tür- und Angelgespräche
Sie ermöglichen einen individuellen und situationsbedingten Informationsaustausch.

14.2. Elternbriefe
Sie werden regelmäßig vom Team für die Eltern herausgegeben und enthalten wichtige Informationen, Termine und Pädagogisches.

14.3. Aushänge

An unserer Gruppenpinwand finden Sie alle wichtigen Informationen und Termine, die die Gruppe betreffen.

14.4. Elternabende
Dies sind gruppeninterne Informationsveranstaltungen und finden nach Bedarf statt.

14.5. Gruppensprecher NEU
Als Vermittler zwischen Erzieher, Träger und Eltern übt der Gruppensprecher eine wichtige Funktion bei Anliegen im gemeinsamen Erziehungsfeld aus. Der Gruppensprecher hat einen Vertreter. Weitere Aufgaben des Gruppensprechers sind die aktive Mitarbeit bei Veranstaltungen, Teilnahme an Beiratssitzungen, sowie Ansprechpartner für Eltern, Erzieher und Leitung bei erziehungsrelevanten Anliegen. Der Gruppensprecher vertritt die Interessen der Gruppe, der Eltern und Kinder gegenüber dem Träger.

14.5. Beirat
Der Elternbeirat tritt auf Einladung seines Vorsitzenden nach Bedarf jedoch mindestens zweimal jährlich zusammen.
Der Beirat besteht aus Vertretern der Fachkräfte, des Trägers und der Gruppensprecher.

Inhalte der Beiratssitzungen können z.B. sein: Regelung der Öffnungszeiten, Wünsche, Anregungen an den Träger, Konzeptänderungen

14.6 Elterngespräche
Wir führen Elterngespräche über den Entwicklungsstand des Kindes durch und tauschen uns darüber aus.

14.7 Feste
Hier bietet sich die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum gemeinsamen Feiern mit Eltern und Kindern
lusswort
Die Ihnen vorliegende Konzeption ist nicht endgültig. Sie wird von uns regelmäßig überprüft, hinterfragt und den Bedürfnissen der Kinder gemäß angepasst. Wir wollen für Ihr Kind die bestmögliche Betreuung erreichen und für ihre Familie ein guter und kompetenter Wegbegleiter durch die Krippenzeit sein. Sollten Sie noch Fragen zu unserem pädagogischen Konzept haben, stehen wir Ihnen bei der Beantwortung dieser gern zur Verfügung.


Ihr Team der Kinderkrippe